Anglerforum des KFVR Foren-Übersicht  
 FAQ  •  Suchen  •  Mitgliederliste  •  Benutzergruppen   •  Registrieren  •  Profil  •  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  •  Login
     Intro     Portal     Index     Photoalbum     
 Laichen bei uns Rutten? Nächstes Thema anzeigen
Das Thema drucken | Vorheriges Thema anzeigen
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor Nachricht
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Di Sep 16, 2008 11:54 am Antworten mit ZitatNach oben

Servus Beieinander

In letzter Zeit wurde im Forum einiges über Laichmöglichkeiten geschrieben. Hat jemand eine Vorstellung wies bei den Rutten aussieht? Stammt unser gesamter Bestand aus Besatz? Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen. Vieleicht weiß auch jemand was zur Bestandsentwickung über die letzen Jahre. Ich kenne nur die letzten sechs Jahre, habe aber den Eindruck das der Bestand deutlich zunimmt, zumindest wurden meine Fänge nach Stückzahl und durchschnittsgröße deutlich besser. (Kann natürlich sein dass ich so Lange gebraucht habe um zu kapieren wie man sie fängt)

Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Forenking






Verfasst am: Di Sep 16, 2008 11:54 am Nach oben

Innfischer



Offline

Anmeldedatum: 02.02.2006
Beiträge: 843

BeitragVerfasst am: Di Sep 16, 2008 5:00 pm Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Toni,

ich habe mich vor ein paar Monaten mit der Rutte intensiver befasst, weil mir aufgefallen war, dass in verschiedenen Büchern unterschiedliche Aussagen getroffen wurden, gerade auch was das Laichverhalten angeht.
Unstreitig ist, dass die Rutte zum Ablaichen Wassertemperaturen zwischen 4 und 0,5 Grad benötigt, das sie ca. 500 000 Eier pro Kilogramm Körpergewicht legt, dass die Eier winzig sind (im Schnitt 1mm Durchmesser) und dass sie 1,5 – 2,5 Monate brauchen bis der Fisch schlüpft.
Wo sie genau Laichen ist schon nicht mehr so klar. Kiesig bis sandig soll der Boden sein. Manche meinen, die Rutte laicht direkt über dem Boden. Die meisten schreiben aber, dass die Fische sich im Mittelwasser (über kiesig/sandigen Boden) zusammenballen und im Freiwasser laichen (was typisch für dorschartige Fische ist).
Eine Besonderheit ist, dass in jedem Ei sich ein kleiner Öltropfen befindet, der bewirkt, dass die Eier nahezu schweben, auf alle Fälle aber von der Strömung mit aufgenommen und verdriftet werden. Wenn die Fische geschlüpft sind halten sie sich weiter im Oberflächenfilm des Gewässers auf und werden weiter verdriftet. Wenn man jetzt bedenkt, dass die Fische erst nach rund 2 Monaten schlüpfen und dann noch weiter verdriftet werden, dann wird klar, dass es für unsere Bestände nur bedingt wichtig ist, ob die Rutten bei uns laichen. Vielleicht stammen unsere Rutten laichseitig aus Österreich oder gar der Schweiz.
Man hat auch versucht die Wanderwege der Rutten zu erforschen. Es gibt aber noch keine eindeutigen Ergebnisse. Für manche Flüsse gibt es Hinweise, dass die Rutten immer die gleichen Strecken durchwandern, in anderen Flüssen aber nicht.
Klar ist nur, dass die Rutten flussaufwärts wandern (wollen), im Vorhalt ablaichen und die Eier/Brut verdriftet wird. Leider steht alle paar Kilometer ein Kraftwerk im Weg, so dass dort halt notgedrungen die Laichwanderung endet. Nachdem die Verhältnisse überall weitgehend gleich sind hat es die Konsequenz, dass man von den Oberliegern profitiert und andererseits die Unterlieger bedient was die Ruttenbrut angeht.

Übrigens haben die neueren Untersuchungen auch ergeben, dass die zahlreiche Ruttenbrut eine enorm wichtige Nahrungsquelle für Forellen und Co. darstellt. Es ist nicht länger haltbar, die Rutte als Laichräuber und Schädling zu betrachten und kurz zu halten.

Das ist das was ich mir über die Rutte in letzter Zeit so angelesen habe (wenn ich mich recht erinnere). Bin gespannt was andere so dazu meinen, vor allem rms.

Servus
Innfischer
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
rms



Offline

Anmeldedatum: 22.02.2007
Beiträge: 1022

BeitragVerfasst am: Di Sep 16, 2008 7:28 pm Antworten mit ZitatNach oben

Hallo miteinander,

Der Ruttenbestand im Inn hat sich in der letzten Zeit wieder enorm erholt. Noch vor 10 bis 15 Jahren war der Fang einer Rutte als selten einzustufen, heute dagegen gibt es (übertrieben ausgedrückt) beinahe Fanggarantie.
Wir haben zwar die letzten vier Jahre insgesamt 13500 Stück einsömmerige Fische in den Inn eingesetzt, aber nur am Besatz kann es nicht liegen.
Die Gründe liegen meiner Meinung nach an der verbesserten Wasserqualität des Inns. Es gibt mehr Nahrung (Koppen, Neunaugen, u.a.), das Habitat für den Grundfisch Rutte hat sich allgemein verbessert, und sie vermehrt sich offensichtlich wieder von selbst!

Ob nun auch neue Laichmöglichkeiten im Inn oder in Nebengewässern entstanden sind, kann ich nicht eindeutig beantworten. Mir ist auch nur ein Laichplatz bekannt (oberer Grießenbach), und der wurde auch schon zu früheren Zeiten angenommen.

Bekannt ist, dass Rutten ausgedehnte Laichwanderungen unternehmen und am Ziel angekommen in größeren Rudeln gemeinsam ablaichen.
Der Laich wird im Freiwasser abgegeben und die Strömung trägt das Ganze fort.
Das mit der Ölblase habe ich auch schon gelesen, wird aber von Fachleuten wieder bestritten. Unser Lieferant für Rutten, der sich mit der Vermehrung und Aufzucht intensiv beschäftigt, ist der Ansicht, dass der Laich schwach klebrig ist, und dann irgendwo im Gewässer haften bleibt.

Fest steht, dass die frischgeschlüpften Larven bis zu einem Alter von ca 8 Wochen eine völlig andere Lebensweise haben und völlig anders aussehen als voll entwickelte Tiere.
Es ist schon einige Jahre her, da wurde ich im Uferbereich des Grießenbaches auf kleine Fischchen aufmerksam, die in Raubfischmanier auf Plankton Jagd machten. In einem Glas konnte ich sie dann genauer beobachten, aber war um so verblüffter, denn ich konnte sie keiner Fischart zuordnen. Sie hatten einen großen Kopf, große Augen und ein übermäßig großes Maul. Ich glaubte zunächst irgendeine Barschart vor mir zu haben. An Rutten glaubte ich nicht im entferntesten, da die Tiere eindeutig tagaktiv zu sein schienen und sich ausschließlich im Freiwasser aufhielten. Sie bewegten sich auch eher stoßartig. Von schlängelnden Bewegungen war da keine Spur.
Im Aquarium kam dann aber nach einiger Zeit die Wahrheit zum Vorschein. Allmählich bekamen die Fischlein ihr gewohntes Erscheinungsbild und gingen auch auf eine verborgene Lebensweise über.

Die Rutte dürfte zu den am wenigsten erforschten Fischarten gehören, die bei uns vorkommen. Sie passt eigentlich gar nicht so richtig in die Systematik unserer heimischen Fischarten (sie ist aber heimisch), denn es handelt sich um einen Dorschartigen. So sind ihre nächsten Verwandten Dorsch, Leng, Lump, und Co.
Vielleicht kann man da was vom Meeresangeln abschauen.
So glaube ich z.B., dass es bestimmt interessantere und wirkungsvollere Angeltechniken (Lockstoffe?, Anbieten im Freiwaser? Kunstköder?) gibt, als einen Wurm an der schweren Grundangel anzubieten und darauf zu warten, bis sich der Fisch von selbst hakt.

Grüße rms
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Mi Sep 17, 2008 11:22 am Antworten mit ZitatNach oben

Servus,

ob die Fische die bei uns heranwachsen nun von Elterntieren aus unserer Strecke oder von weiter oben kommen währe zwar hochinteressant wird aber wohl kaum zu klären sein. Ich freu mich auf jeden Fall dass ihr meine Einschätzung was die Bestandsentwicklung angeht bestätigt. Wenn ich die Fachpresse lese bzw. mich auf anderen Foren umschaue, und das mit meinen eignen Fängen vergleiche habe ich schon den Eindruck dass unsrere Innstrecken (bzgl. Rutten) zu den absoluten Top-Gewässern zählen. Nicht nur die Fangmengen sondern auch die Durchschnittsgrößen sind hervorragend. Die Kapitalen von denen man letztes Jahr hören bzw. lesen konnte sind da nur die Krönung.

rms hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht kann man da was vom Meeresangeln abschauen.
So glaube ich z.B., dass es bestimmt interessantere und wirkungsvollere Angeltechniken (Lockstoffe?, Anbieten im Freiwaser? Kunstköder?) gibt, als einen Wurm an der schweren Grundangel anzubieten und darauf zu warten, bis sich der Fisch von selbst hakt.


Wirkunsvollerer Köder als den Tauwurm kann ich mir kaum vorstellen, zumindest solange man nicht geziehlt auf Kapitale geht. Interessantere Angeltechniken gibts sicher viele. Ich fasse ein bischen zusammen was ich so im Netz und in der Presse gefunden habe.
- Vor allem in der Schweiz wird in den Seen mit Pilkern oder Zockern gefischt der Haken wird dabei mit Fischfetzten oder Wurm garniert, bzw. der Drilling gegen ein kurzes Vorfach mit Einzelhaken getauscht.
- von der Oder liest man viel von Meeresfischen als Köder, vor allem Heringsfetzen
- An der Isar sind ein Paar Kollegen unterwegs die schwören auf Sardinen.
-Ich habe auch einen Artikel gefunden wo recht detailiert das Anfüttern mit zerhackten Fischinnereien und Hänchenleber beschrieben wird (gefroren mit einer kurzen Schnur am Blei eingehängt), Das halte ich allerdings bei uns für Grenzwertig bis Verboten ("Futterkorb oder ähnliches")
- kleine Gazesäckchen mit Innereien als Hakenköder

Im Endefekt läufts eigentlich immer auf auffällige Köder, egal ob durch Aussehen oder Geruch raus. Zum Thema bei den Meeresfischern abschauen habe ich selbst schon ein einiges experimentiert. Vorfachschmuck schadet zumindest nicht, obs wirklich mehr bringt kann ich nicht sagen. Ich fange mit und ohne. Eine klares Muster habe ich da noch nicht festgestellt.
Anbieten im Freiwasser klappt gut. Also ich habs noch nicht sehr weit oben probiert aber ich fische oft mit Endblei und dem Köder am Seitenzweig ca 50cm - 1m darüber. Im Prinzip ein klassiches Brandungsvorfach. Vor allem wo viele Hänger drohen ist das recht gut. Vors Endblei knote ich eine Abreißleine, so dass ich das Blei abreißen kann. Bei der Geschichte benutze ich auch gerne Steine statt Blei. Ist günstiger und belastet das Wasser nicht übermässig mit Blei.

Ich werds heute Abend mal mit Markrelestücken probieren vielleicht kann man damit ein bischen die kleineren Fische aussortieren.


Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
rms



Offline

Anmeldedatum: 22.02.2007
Beiträge: 1022

BeitragVerfasst am: Do Sep 18, 2008 4:53 am Antworten mit ZitatNach oben

Toni, hat sich gestern was getan ?

rms
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Do Sep 18, 2008 6:27 am Antworten mit ZitatNach oben

Mir ist leider was dazwischengekommen, Ich habs auf heute verschoben.

Gruß
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2008 11:20 am Antworten mit ZitatNach oben

Servus beieinander,
servus rms,
gestern habe ich hochmotiviert einen Versuch mit Makrelenfetzen auf Rutten gestartet. Auf einer Gerte hatte ich Makrele, auf der andern Fetzen vom Rotauge. Die Bedingungen (Strömung,Trübung..)waren gut, nicht super aber gut.
Nachdem ich erst relativ große Stücke angeködert (so dass sie bei einer 50er gut reinpassen) hatte, habe ich die Ködergröße immer weiter reduziert, verschieden Plätze angeworfen, Vorfachschmuck aufgezogen und wieder abgenommen... Das Ergebnis war bescheiden. Bis 10 Uhr hatte ich keine einzigen Zupfer. Da ich heute aufstehen musste habe ich die Aktion dann abgebrochen (Fische nicht fangen kann ich auch im Bett).
Ich betrachte den Versuch als gescheitert. Bin mir relativ sicher dass ich auf Wurm gefangen hätte. Vieleicht probier ichs in nächster Zeit mal mit Kombiköder (Wurm/Fisch), aber zumindest zur Zeit gehe ich davon aus dass der Wurm deutlich besser fängt als Fischfetzten.
Vieleicht liest einer der Kollegen mit die an der Feldkirchner Staustufe auf der Vogthareuter Seite waren, würd mich interessieren wie es da lief.


Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Schubert



Offline

Anmeldedatum: 19.08.2008
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2008 2:50 pm Antworten mit ZitatNach oben

servus toni
war gestern mit an freund auf da vogtareuther seite wir haben so um vier das fischen angefangen und nach zehn minuten eine rutte mit 42cm gefangen.und dann ging lange nichts mehr kurz vorm zusammenpacken so um halb elf hat mein freund dann noch eine kleine gefangen die wir wieder reingeschmissen haben. köder war tauwurm

dann daheim beim ausnehmen ist mir aufgefallen dass im darm so gelbe dinger drin waren hab dann mal im internet geschaut und herausgefunden dass das kratzer sind. habt ihr da auch schon erfahrungen damit gemacht und kann man den fisch trotzdem verwerten oder gleich in die tonne hauen?
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Forenking






Verfasst am: Fr Sep 19, 2008 2:50 pm Nach oben

Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2008 3:48 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servus Schubert,

erstmal Petri Heil, beim ersten Ansitz eine 42er Rutte ist wirklich gut. Da habe ich deutlich länger gebraucht bis ich den ersten masigen Fisch hatte.

Wenn ich mich noch richtig an die Fischerprüfung erinnere brauchst du dir wg. der Krazer keine Gedanken machen, die gehen wohl nicht auf Menschen. Ich würde den Fisch ohne bedenken essen, vieleicht nicht unbedingt roh, aber das ist bei ja Rutten sowieso nicht üblich. Ich bin aber da kein Experte. Ich gehe davon aus, dass sich rms oder Innfischer dazu noch äussern werden, die wissen es sicher besser als ich.

Schade ist natürlich, dass du meinen Beitrag von heute Morgen jetzt erstmal zu Datenmüll gemacht hast. Wenn bei euch auch zwischen 6 und 10 Uhr nichts ging ist es ja möglich, dass es doch nicht an meinem Köder lag. Da werde ich wohl noch weiterforschen müssen.

Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Innfischer



Offline

Anmeldedatum: 02.02.2006
Beiträge: 843

BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2008 7:44 pm Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

Zitat:
Ich gehe davon aus, dass sich rms oder Innfischer dazu noch äussern werden, die wissen es sicher besser als ich.


Ich bin leider eine absolute Nullnummer was Fischkrankheiten, Parasiten- und Wurmbefall betrifft. Hoffentlich kann rms helfen.
@ Schubert
Respekt und Petri zu dieser sehr guten Rutte!

Servus
Innfischer
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
rms



Offline

Anmeldedatum: 22.02.2007
Beiträge: 1022

BeitragVerfasst am: Sa Sep 20, 2008 6:50 am Antworten mit ZitatNach oben

Hallo miteinander,

zunächst auch von mir ein Petri Heil für Schubert's Rutte.

Bei Kratzern handelt es sich um Darmparasiten, die sich von der Bauchhöhle her durch die Darmwand bohren und von dessem Inhalt leben.
Diese Parasitenform ist bei vielen Tiergruppen verbreitet. Wahrscheinlich handelt es sich aber ständig um andere Kratzerarten, die sich auf ihren Wirt spezialisiert haben und ihn nicht beliebig wechseln können. Das heißt, Kratzer, die in Fischinnereien vorkommen, befallen keine Säugetiere (oder auch umgekehrt).
So weit mir bekannt ist, sind Kratzer mit Bandwürmern verwandt. Sie durchlaufen ein Larvenstadium, das sie an Flohkrebsen (Zwischenwirt) verbringen. Wenn der infizierte Flohkrebs gefressen wird, entwickelt sich im Verdauungstrakt des Fisches der fertige Parasit.

Im Allgemeinen sind Kratzer normaler Bestandteil eines Ökosystems (so wie z.B. Egel, Karpfenläuse, oder wie gehabt Ergasilus, usw.). Sie kommen also überall vor. Somit ist der Befall von Schubert's Rutte nichts aussergewöhnliches und für den Wirtsfisch auch normalerweise nicht gefährlich. Bei starkem Befall kann es aber sein, dass sich der Darm entzündet und der Fisch daran eingeht.

Grüße rms
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: Sa Sep 20, 2008 11:17 am Antworten mit ZitatNach oben

Servus,

gestern habe ichs nochmal mit Würmern probiert. Ich wollte sehen obs Vorgestern an den Ködern lag. Sieht so aus als ob ich falsch lag.
Gestern konnte ich zwar drei Fische auf Wurm landen, aber der Knackpunkt ist, dass der erste Fisch erst um halb elf biss. Dann gings im Stundentakt weiter.

Ich werd jetzt einfach mal probieren, dass ich auf Makrele umstelle wenn ich weiß, dass die Fische aktiv sind. Vieleicht kann ja mal jemand was dazu sagen, der hauptsächlich mit Köderfisch auf Rutte geht.

Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Schubert



Offline

Anmeldedatum: 19.08.2008
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: Sa Sep 20, 2008 1:16 pm Antworten mit ZitatNach oben

servus toni
war gestern auch nochmal und hab eine 57er erwischt auf wurm/köfi kombi das war so um viertel nach neun halb zehn. hat auch wieder so kratzer gehabt war das bei deinen auch der fall? hab irgendwie immer noch so ein ungutes gefühl wenn ich daran denk dass ich die essen soll
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
rms



Offline

Anmeldedatum: 22.02.2007
Beiträge: 1022

BeitragVerfasst am: Sa Sep 20, 2008 4:27 pm Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Schubert,

Gratuliere, jetzt geht es aber los!

Auch wenn die Rutten ein paar Kratzer haben kannst Du sie bedenkenlos essen.

Grüße rms
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Toni



Offline

Anmeldedatum: 13.03.2008
Beiträge: 706
Wohnort: Großkaro

BeitragVerfasst am: So Sep 21, 2008 9:16 am Antworten mit ZitatNach oben

Petri Heil Schubert,

in der Größe hatte ich letztes Jahr nur eine, und die hat am letzten Tag der Saison um elf gebissen, da hatte ich bereits etliche Nächte am Inn verbracht.

Keine Sorge, viele Rutten haben Kratzer meine größere vom Samstag hatte auch welche, die kleineren keine. Ich seh die Kratzer eigentlich schon gar nicht mehr richtig, ich habe jetzt nur wegen deiner Mails drauf geachtet.

Brat dir die Fische und probier Sie, dann werden sich deine Zweifel schnell erledigen. Es gibt nichts besseres.
Ausser vieleicht Die gebratene Ruttenleber. Frisch gebraten aufs Toastbrot gibts die bei mir wenn ich zeitig vom Fischen heimkomme, da weiß man dann warum man sich Winternächte um die Ohren schlägt. Aufheben tu ich die Leber nicht länger als bis zum nächsten Morgen da Innereien doch noch leichter verderben.

Petri
Toni
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Forenking






Verfasst am: So Sep 21, 2008 9:16 am Nach oben

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Nächstes Thema anzeigen
Das Thema drucken | Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.