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 Erneuerbare Energie - Märchen "Umweltverträglichkeit&qu Nächstes Thema anzeigen
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Innfischer



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 18, 2011 7:01 pm Antworten mit ZitatNach oben

Hallo miteinander,

gestern gab es in der TV-Sendung „Panoram“ einen Beitrag, der hinterfragt hat wie umweltfreundlich Ökostrom überhaupt ist. Und ganz speziell die Wasserkraft wurde unter die Lupe genommen und dabei nachgewiesen, dass es ein Märchen ist, dass Wasserkraft umweltschonend sei.

Hier der Beitrag:

http://mediathek.daserste.de/sendung-verpasst/8147450_panorama/8798680_energiewende-wie-oekostrom-die-natur-zerstoert?datum=20111117

Servus
Innfischer
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Verfasst am: Fr Nov 18, 2011 7:01 pm Nach oben



Innfischer



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BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2011 9:49 am Antworten mit ZitatNach oben

Hallo miteinander

Hier noch einmal ein TV-Beitrag zum Thema „Märchenstunde Ökostrom“:

http://www.youtube.com/watch?v=OZhVBte0wsY&feature=mfu_in_order&list=UL

Ich finde es schon bemerkenswert wie hartnäckig versucht wird alle negativen Begleiterscheinung bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft totzuschweigen. Aber dadurch verschwinden die Probleme doch nicht.
Zum Glück machen jetzt immer mehr Medien das Problem bekannt.

Servus
Innfischer
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Helmuth



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BeitragVerfasst am: Do Nov 24, 2011 8:47 am Antworten mit ZitatNach oben

Lieber Innfischer,

was die Innkraftwerke betrifft, dazu möchte ich anmerken, dass wir keine oder evtl. sehr wenige derartig verletzte "Verdachts"-Fische beobachtet hatten.
Wir sind seit Jahren sehr viel auf dem Inn unterwegs, beobachten das Gesamtgeschehen wirklich sehr sehr genau. Wir dokumentieren eigentlich jedes verletzte, mit Parasiten befallene, verpilzte, tote Tier und machen Fotos davon.

Das reicht von einem Blässhuhn, gefesselt mit einer abgerissenen Angelschnur (befreit und ans Ufer gesetzt), einigen größeren Fischen mit vogelbedingten Verletzungen, im Katzbach hing ein verfaulter Schwan an einem vom Ast herab hängende Angelhaken, eine kapitale Äsche mit einem dicken Pilzgeschwür im alten Verbindungsgräblein zu Freiham 3, einige taumelnde größere Fische mitten auf dem Inn ohne sichtbare Verletzung, die hochwasserbedingten, teils extrem schweren Verletzungen, die üblichen Fischleichen in sauerstoffarmen Abschnitten, nach Frost, im Eis,- aber besonders auffällig war das über so lange Beobachtungszeiträume nicht.

Die Impellerschaufeln der Innkraftwerke hier sind groß und langsam drehend, wie Frachtschiffspropeller.
Bei solchen Antriebsteilen legt man selbstredend grossen Wert, KEINE Kavitation zu haben. (Also geringen Umfangsgeschwindigkeiten). "Dampfblasenbildung" = Erosion würde die Lebensdauer drastisch reduzieren, die Spalten zwischen den Flügeln bei Normalbetrieb sind groß.

Als ich auf den Film aufmerksam machte, wurden wir dazu sofort befragt.

Man nimmt das Thema, auch was Fischverletzungen betrifft ,sehr ernst!

Ich schätze, es wird diesbezügliche Untersuchungen geben.


VG Helmuth
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Innfischer



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BeitragVerfasst am: Do Nov 24, 2011 4:30 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servus Helmuth
Servus miteinander

Ich habe meinen Beiträge zum „Märchen Ökostrom aus Wasserkraft“ eigentlich auf alle Fließgewässer bezogen gesehen und nicht nur auf den Inn. Eher im Gegenteil. Ich möchte Euch auf eine Aussage in dem ersten Filmbeitrag hinweisen. Dort wird gesagt, dass es

- in Deutschland 7700 Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung gibt
- davon erzeugen 350 Wasserkarftwerke 95 % des Stroms
- die restlichen 7350 Wasserkraftwerke erzeugen 5 % des Stroms

In Bayern sind die Zahlen ähnlich (92% zu 8%). Für mich ist völlig klar, dass die 5 % Großkraftwerke (und dazu zählen alle Innkraftwerke) auf absehbare Zeit unverzichtbar für die Stromerzeugung sind. Viel mehr Bauchschmerzen machen die kleinen Kraftwerke, die praktisch jeden Bach und jeden kleinen Fluss alle paar Kilometer mit Querbauten verriegeln. So wird allen Kieslaichern und sonstigen wasserwandernden Tieren der Weg versperrt
Gäbe es die Kleinkraftwerke nicht, könnte man sagen, die Großkraftwerke sind akzeptabel, weil die Fische ihre Laichwanderungen über Kurz- und Mittelstrecke in den Bächen und Zuflüssen durchführen und erfolgreich ablaichen können. Aber so ist diese Strategie verwehrt.
Bei den Kleinkraftwerken muss sich vorrangig was ändern.

Das heißt allerdings nicht, dass es bei den Großkraftwerken kein Verbesserungspotential gibt. Das beginnt bei der technischen Ausgestaltung der Turbinen. Da gibt es welche, die reine Fischhexelmaschinen sind und andere, die nicht so grausam sind. Meines Wissens sind in den Innkraftwerken Kaplanturbinen eingebaut. Wie die funktionieren kann man in diesem Link nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kaplan-Turbine

Kaplanturbinen sind noch mit die fischschonensten. Hängt auch ein Bisschen davon ab in welchem Winkel die Turbinenschaufeln eingestellt sind.

Damit die Fische gar nicht erst in die Turbinen reinkommen wären funktionierende Fischabweiser und Fischabstiegshilfen wünschenswert. Wie die genau auszusehen haben, daran wird noch geforscht.
Um was es da insgesamt gehen könnte und wo die Probleme liegen, davon bekommt man einen ersten Eindruck im nachfolgenden Link:

http://www.oekf.at/downloads/schwomma,%20fischabstieg.pdf

Insgesamt ist die Problematik der Kraftwerksturbinen und ihre Fischschädlichkeit schon sehr gut erforscht, gerade auch im Bezug auf die Kaplanturbinen.
Dr. Manfred Holzner („Manfred“ hier im Forum), Vorstand des Mühldorfer Vereins, hat seine Doktorarbeit über das Thema geschrieben.

Neben dem Thema „Fischhexelmaschine“ ist Methangasbildung (oder allgemeiner: Treibhausgase) als Folge der Staubereiche vor den Wasserkraftwerken in letzter Zeit stark in den Focus gerückt. Man kann auch bei uns am Inn mit bloßem Auge erkennen wie die Gasblasen aufsteigen. Und wenn ich daran denke wie sehr der Aushub vor dem Kraftwerk (anlässlich der Ausbaggerung für die zusätzliche Turbine) gestunken hat, dann deutet da schon einiges auf anaerobe Prozesse und die Freisetzung von Treibhausgasen hin.

Zusammenfassend: Wasserkraftwerke erzeugen keinen „sauberen“ Strom. Hauptproblem sind die viele Kleinkraftwerke. Großkraftwerke sind auf absehbare Zeit unverzichtbar. Aber auch bei ihnen gibt es Optimierungspotential.



Servus
Innfischer
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Helmuth



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BeitragVerfasst am: Do Nov 24, 2011 5:55 pm Antworten mit ZitatNach oben

Lieber Innfischer;

Zitat:
Zusammenfassend: Wasserkraftwerke erzeugen keinen „sauberen“ Strom. Hauptproblem sind die viele Kleinkraftwerke. Großkraftwerke sind auf absehbare Zeit unverzichtbar. Aber auch bei ihnen gibt es Optimierungspotential.


Die Innkraftwerke sind mir persönlich am A..... lieber, als ein AKW und genau das motiviert mich u.a. besonders solche Anlagen zu unterstützen.

Natürlich gibt es auch andere stichhaltige Gründe, wie z.B. den Hochwasserschutz.
Solche Anlagen stehen oft seit der Vorkriegszeit. Sie gehören längst in die heutige Landschaft mit allen Konsequenzen, wie z.B. nutzbares oder längst genutztes Dammhinterland.
Bei mir an der Ebrach gibt es Klitschen, die erzeugen Strom für ein paar Bügeleisen.
Altrechte verhindern u.a. einen vernünftigen Hochwasserschutz und vor meiner Türe ist eine völlig idiotisch gebaute Fischtreppe und ein Fehlbachabschnitt mit Sohlrampe an dem wir seit 50 Jahren unzählige Fische und Fischleichen bargen und bergen.
Nahezu regelmäßig unter "Amtsaufsicht"!
Auch Massentod ist nicht zu verhindern!
Die Polizei kam wegen eines Fischsterbens mit einer großen Probeflasche. Die Fische zappelten wieder einmal im Trockenen.
Man meinte man könne hier keine Wasserprobe ziehen, weil hier kein Wasser, aber Fische seien.

Ich sagte nur noch eben!

Von Amt kam eine schriftliche Antwort, dort können gar keine Fische sein, weil der Bach kein Fischbach sei!

Ich dachte nach und meinte Aha!

Diese Tiere sollten gefälligst wo anders hin aufsteigen.
Das blöde daran ist nur, dass Salmoniden nicht lesen können, schon gar keine amtlichen Schreiben, aber ganz gut ohne Wasser sterben.

Den besten Kalauer möchte ich hier nicht vollständig kundtun, der ist so gefährlich, dass man ihn wirklich nicht veröffentlichen sollte. Man kann sich nämlich totlachen.
Nur so viel, man empfahl dringendst Restwasser von ca. 500 l/s, aus dem hiesigen Hauptbach mit kaum 200l/s, für die Massen an Bachforellen im Fehlbach.

Dabei wäre es mit einen Funken Hirn ganz einfach diese "Altlasten" zu entschärfen, aber die Frage stellt sich so wie im Radiosketsch aus Franken von der bekannten Metzgerei:

"Wo is Hirn? Des woas ih ned!"


Es ist schier aussichtslos, es fällt der Groschen nicht.

Man reitet seit Jahrzehnten tote Gäule, ja man gallopiert und keiner merkt´s!

Wie an vielen Stellen hat man z.B. Vorfluter gebaut, die jeden kleinen Bach hoffnunglos versauen, aber an ein windiges Stück längere Leitung DIREKT zum Inn, daran denken die Turbo-Fachleute einfach nicht.


Schau Dir dazu bloss den Hammerbach mal offen und mit etwas Nachdenken an.

Wo ist das Klärwerk und wo der Inn?

Die Abwasserbrühe einer expandierden Mittelstadtbrühe MUSS aber aus unerklärbaren Gründen unbedingt in einen Bach, der 20 Kilometer weit versaut wird.

Am Nasenbach ist´s ähnlich.

Über die, Murn, Ebrach und Attel will ich gar nicht diskutieren.

Rott und Zainachgraben ist für mich ein unerklärbarer Wahnsinn.

Ich leihe Dir mal das alte Buch "Staatsgeheimnis Abwasser" das aktueller ist als man heute denkt.
Mit Dreck, Abwasser, Müll macht man Kohle.
Mit mehr davon mehr.

Man wirft mir manchmal vor "altwasserlastig" zu sein.

Gewiss nicht, aber wie kann man diesen Abwasser/Gülle/"Biogas"-Oberirrsinn kurzfristg entkommen, wenn eine unantastbare Lobby politsch nicht zu bremsen ist, und Kohle gemacht wird?

Schon vor mehr als 20 Jahren haben wir genau aus solchen Gründen das innnahe Voralpenland nach halbwegs sauberen Bächen abgeklappert, um VIELLEICHT eine Chance zu haben, Kieslaicher, Flußkrebse, Muscheln und CO. AUF NATÜRLICHEN WEGE am Aussterben zu hindern.

Dabei haben wir uns gewiss sehr weit aus dem Fenster gelehnt und wer hat das Maul darüber gehalten?

So lange bis der Klärschlammdreck direkt im Inn landete.

Rate mal, wie so etwas überhaupt möglich war?

Die Watschn bekamen wie immer wir.

Genau das ist DER Grund für mich zu versuchen, dass die EU-Behörden endlich beginnen hier gesetzlich "durchzukehren", aber auch das ist unwahrscheinlich, denn dort entsorgt man doch die gleichen "Experten" mit doppeltem Gehalt.

Erst wenn es gelungen ist, das gesamte Trinkwasser völlig zu versauen, reißt das Volk die Klappe auf und zahlt den längst fälligen Preis, den es schon x-fach zahlte, ohne es zu merken, zu kapieren.

Denn wie sagte schon Henry Ford:

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.



In der so genannten Fischerei erklärt man mir seit Dekaden, man könne Fische in Abwässern züchten, in Bächen wo sie aus "ungedachten" Gründen längst ausgestorben waren, wie Muscheln, Kleintiere, Krebse ......

Für Millionen aber baut man aus purer "geistiger Routine" Fischtreppen für reinste Geister.

Warum wohl?

Für eine etwas längere Leitung aber reicht die Kohle nicht.

Zu Schluss noch ein sehr passendes Zitat von Einstein:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.



VG Helmuth
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franz



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 25, 2011 7:07 am Antworten mit ZitatNach oben

Servus zusammen!

Bei wasserkraft spricht man ja immer von erneuerbarer energie.
Es stimmt schon, daß das wasser immer wieder neu von oben daherkommt.
Aber kann man eine intakte flußlandschaft, mit au und zubringerbäche jemals wieder erneuern?
Die fließstrecke, die au und die zubringerbäche werden sich nicht mehr erneuern, und versinken bis zum ende im staubereich.
Erneuerbare energie ist für mich nur sonne und wind.

VG franz
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Helmuth



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 25, 2011 8:09 am Antworten mit ZitatNach oben

Danke franz,

Du sprichst mir aus der Seele:

Zitat:
Aber kann man eine intakte flußlandschaft, mit au und zubringerbäche jemals wieder erneuern?
Die fließstrecke, die au und die zubringerbäche werden sich nicht mehr erneuern, und versinken bis zum ende im staubereich.
Erneuerbare energie ist für mich nur sonne und wind.



Wir Alle zusammen können nur noch notdürftig flicken und sind gezwungen viele Kompromisse einzugehen.

Oft ist man nur noch in der Lage zwischen Teufel und Beelzebub zu wählen.

VG Helmuth
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franz



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 25, 2011 7:12 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servus helmuth

Helmuth hat Folgendes geschrieben:



Wir Alle zusammen können nur noch notdürftig flicken und sind gezwungen viele Kompromisse einzugehen.

Oft ist man nur noch in der Lage zwischen Teufel und Beelzebub zu wählen.

VG Helmuth


Du bist selber schuld, warum suchst du dir auch einen der schwierigsten flüsse unserer erde aus Wink

Aber probleme gibt es überall
siehe maingebiet unterfranken
http://www.mainpost.de/regional/franken/Lebensraum-der-Fische-bedroht;art1727,6466150

VG franz
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Forenking






Verfasst am: Fr Nov 25, 2011 7:12 pm Nach oben



Helmuth



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 25, 2011 11:41 pm Antworten mit ZitatNach oben

Laughing

Zitat:
Du bist selber schuld, warum suchst du dir auch einen der schwierigsten flüsse unserer erde aus


Hast Recht franz, mia ziagn um!

Aber wohin?

Oder wir tauschen den Inn mit dem Amazonas.

Aber den machan de "Spezis" und §§-Reiter bald genau so hin.

Was moinst?

Pass ma jez a weng bessa auf?

Wink
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Helmuth



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BeitragVerfasst am: Mi Nov 30, 2011 6:31 pm Antworten mit ZitatNach oben

Zu grossen Laufkraftwerken habe ich einen interessanten Beitrag gefunden:


http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=e1VWLGP7o_g

Der Videobeitrag zeigt die sehr großen Impeller mit weiten Laufwerksspalten.
Die Drehzahl ist gering.

Ich glaube kaum, das solche Turbinen sehr gefährlich für Fische sind.

VG Helmuth
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Innfischer



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BeitragVerfasst am: Do Dez 01, 2011 4:58 pm Antworten mit ZitatNach oben

Habe die Ehre


Innfischer hat Folgendes geschrieben:
Ich habe meinen Beiträge zum „Märchen Ökostrom aus Wasserkraft“ eigentlich auf alle Fließgewässer bezogen gesehen und nicht nur auf den Inn. Eher im Gegenteil.
..
Viel mehr Bauchschmerzen machen die kleinen Kraftwerke, die praktisch jeden Bach und jeden kleinen Fluss alle paar Kilometer mit Querbauten verriegeln.
...
Bei den Kleinkraftwerken muss sich vorrangig was ändern.

Das heißt allerdings nicht, dass es bei den Großkraftwerken kein Verbesserungspotential gibt. Das beginnt bei der technischen Ausgestaltung der Turbinen. Da gibt es welche, die reine Fischhexelmaschinen sind und andere, die nicht so grausam sind. Meines Wissens sind in den Innkraftwerken Kaplanturbinen eingebaut.
....
Kaplanturbinen sind noch mit die fischschonensten. Hängt auch ein Bisschen davon ab in welchem Winkel die Turbinenschaufeln eingestellt sind.



Habe nur eine begrenzte Ahnung warum das Thema immer wieder speziell auf die Innkraftwerke hin zugespitzt wird. Meine Hauptstoßrichtung ist das jedenfalls nicht, sondern eben die vielen ineffizienten Kleinkraftwerke.

Aber warum nicht: Sollte ich morgen „gut drauf sein“ (heute bin ich es definitiv nicht), dann hau´ ich ein mittleres Pamphlet zu den Turbinen in den Innstaustufen raus.

Servus
Innfischer
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Innfischer



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BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2012 4:20 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servasz beinand

Hier ein weiterer Komentar zum Märchen Ökostrom - diesmal aus der "Zeit":

http://www.zeit.de/2012/03/Kommentar-Umweltschutz

Desillusioniert
Innfischer
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cs



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BeitragVerfasst am: Mi Nov 27, 2013 6:03 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servus,

hier etwas Interessantes in Sachen regenerative Energien/Wasserkraft:

http://www.youtube.com/watch?v=6kPJU4HrfT8&feature=c4-overview&list=UU

Egal ob jetzt ESM, Lissaboner Vertrag oder eben jetzt die Machenschaften der Konzerne, es paßt ein Zitat von Jean-Claude Juncker dazu perfekt:

..Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter...
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cs



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BeitragVerfasst am: Do Jan 09, 2014 1:16 pm Antworten mit ZitatNach oben

Servus,

hier wieder etwas Interessantes, das einen weitern riesigen Schatten auf die in der öffentlichen Meinung ach so grünen und regenerativen Wasserkraft wirft:

http://www.blinker.de/aktuell/angeln_aktuell/detail.php?objectID=9329&class=106#.Us6R9bQ6zdU

LG
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Chombe



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Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 10:34 pm Antworten mit ZitatNach oben

Also, ich persönlich benutze schon einige Zeit Heizstrom (100% Grüner Ökostrom) und bisher bin ich wirklich zufrieden damit. Hab sehr gute Erfahrung gesammelt, was mich wirklich Positiv überrascht hat. Genau deswegen kann ich sowas empfehlen.

Ich persönlich habe nie gewusst, wie sowas ist, doch da ich https://www.originalenergie.de/privatkunden/heizstrom/produktdetails/ als Empfehlung bekam und da einige Infos sammelte, wollte ich es auf jeden Fall haben. Jetzt lohnt es sich für mich, weil es effektiv ist und weil ich dabei auch etwas sparen kann.

Was sind eure Meinungen über Heizstrom?

Schönen Grüß!
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Forenking






Verfasst am: Di März 27, 2018 10:34 pm Nach oben



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